Irgendwann produziert jede Photovoltaikanlage weniger Strom als sie sollte. Meistens merkt man es nicht. Die Werte sinken schleichend, und von außen sieht alles normal aus. Hotspots, Modulschäden oder fehlerhafte Verbindungen sind mit dem Auge nicht zu erkennen.
Mit einer Photovoltaik-Inspektion machen wir solche Schäden sichtbar. Berührungslos, per Drohne und Wärmebildkamera. Die Anlage läuft dabei normal weiter. Danach erhalten Sie einen schriftlichen Prüfbericht: mit Befunden, Fotos und klaren Handlungsempfehlungen.
Drohneninspektion
Ohne Gerüst, ohne Betriebsstop
Prüfbericht nach IEC 62446-3
Für Versicherung & Netzbetreiber
Zertifizierter Meisterbetrieb
EU-Drohnenführerschein A1/A3
Vogtland & ganz Sachsen
Angebot in 24 Stunden
Durchgeführt von Mario Tobias
Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister, zertifizierter Thermografie-Sachkundiger und EU-Fernpilot
Bei der PV-Thermografie wird eine Wärmebildkamera genutzt, um Temperaturunterschiede auf den Solarmodulen zu messen. Jede Störung, ein defektes Modul, eine schlechte Lötstelle, ein Bypass-Dioden-Ausfall erzeugt Wärme. Im Thermogramm zeigt sie sich als heller Fleck, der sonst unsichtbar geblieben wäre.
Die Befliegung läuft per Drohne ab. Das erlaubt uns, auch große Anlagen auf Gewerbe- oder Industriedächern vollständig zu erfassen ohne Gerüst, ohne Betriebsunterbrechung. Die Wärmebilder werten wir anschließend am Computer aus; jeden Befund halten wir im Prüfbericht fest.
Warum lohnt sich das? Ein einzelner Hotspot kann den Ertrag des betroffenen Strings um 20–30 % reduzieren und das unbemerkt, über Monate oder Jahre. Bei einer 10-kWp-Anlage entspricht das schnell mehreren hundert Kilowattstunden pro Jahr. Die thermografische Inspektion macht solche Verluste sichtbar, bevor sie dauerhaften Schaden anrichten.
Grundlage: IEC 62446-3 – Internationaler Standard für PV-Thermografie-Inspektionen
640×480
Kameraauflösung in Pixel
<50 mK
Thermische Empfindlichkeit (NETD)
5 kWp+
Anlagengröße ab der es sich lohnt
24 h
Angebot in der Regel innerhalb von
Werden Module bereits schadhaft produziert oder werden einzelne Solarzellen beschädigt, entstehen lokale Überhitzungen, sog. Hotspots. Im Wärmebild sieht man sie als helle Flecken auf einzelnen Modulen. Bleibt das unbehandelt, kann es im schlimmsten Fall zum Modulbrand kommen.
Fällt eine Bypass-Diode aus, schaltet sich ein ganzer Modulabschnitt ab. Der Leistungsverlust ist dann erheblich und ohne Thermografie kaum zu orten. Im Wärmebild zeigt sich der Fehler als gleichmäßig erwärmter Streifen innerhalb des Moduls.
Hagelschlag, Transportschäden oder Materialermüdung hinterlassen im Thermogramm erkennbare Muster. Eine Delaminierung ist von außen nicht zu sehen, im Wärmebild aber eindeutig. Das Schachbrettmuster weist auf Qualitätsprobleme einzelner Zellen hin.
Manchmal passen die Ertragswerte einfach nicht ohne dass ein klarer Defekt zu sehen wäre. Genau hier hilft die Thermografie weiter: ungleichmäßige Erwärmung, auffällige Zellmuster oder frühe Alterungserscheinungen, die im sichtbaren Licht noch keine Spuren hinterlassen haben.
Wie viel Ertrag ein Defekt kostet, hängt von Typ und Lage ab. Als Richtwerte:
Bei einer 10-kWp-Anlage mit einem betroffenen String bedeuten 30 % Verlust rund 250–350 kWh weniger pro Jahr. Bei Eigenverbrauch entspricht das 75–140 € jährlich. Eine Inspektion ab 295 € rechnet sich damit bereits nach 2,5 Jahren.
Die Inspektionen führen wir selbst durch. Unser Inhaber Mario Tobias ist Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister, hält den EU-Drohnenführerschein A1/A3 und verfügt über den Sachkundenachweis für thermografische Untersuchungen.
Geflogen wird mit einer DJI-Drohne, die Wärmebildmessung läuft mit einer kalibrierten Thermografiekamera (640 × 480 px, NETD < 50 mK). Die Auswertung folgt der IEC 62446-3.
Am Ende erhalten Sie einen vollständigen Prüfbericht mit Wärmebildern, Befunden, GPS-Koordinaten der Auffälligkeiten und klaren Empfehlungen, was zu tun ist.
Kameraauflösung
640 × 480 px
Thermische Empfindlichkeit
NETD < 50 mK
Drohnenplattform
DJI Matrice 30T
Thermografiekamera
FLIR T640
Prüfnorm
IEC 62446-3
Berichtformat
PDF mit GPS-Koordinaten
Min. Einstrahlung
600 W/m²
Meisterbetrieb
Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister
EU-Drohnenführerschein A1/A3
Zertifizierter Fernpilot
Sachkundenachweis Thermografie
Zertifizierte Thermografieinspektion
Kurz beschreiben: Wie groß ist die Anlage, wo steht sie, was ist der Anlass? Wir sagen Ihnen direkt, ob und wann wir kommen können, und schicken ein Angebot.
Für saubere Thermogramme brauchen wir Sonne – mindestens 600 W/m², wenig Wind, keine Bewölkung. Den Termin legen wir so fest, dass die Bedingungen passen.
Wir befliegen die gesamte Anlage systematisch mit Drohne und Wärmebildkamera. Eine Hausdachanlage bis 20 kWp ist in 30–60 Minuten durch. Gewerbeanlagen brauchen entsprechend länger.
Wir werten die Thermogramme aus, dokumentieren Auffälligkeiten und erstellen einen Prüfbericht nach IEC 62446-3 mit Bildern, Befunden und Empfehlungen.
Ab etwa zwei bis drei Jahren Betrieb lohnt sich eine Thermografie-Inspektion für die meisten Anlagen. Gerade in den ersten Jahren nach der Montage tauchen Fehler auf, die sich anfangs kaum bemerkbar machen.
Diese Situationen sind typische Anlässe:
Privatanlagen
Hausdach-PV ab ca. 5 kWp – Inspektion inkl. Prüfbericht
Gewerbe & Industrie
Große Dach- und Freiflächenanlagen, Hallen, Gewerbeobjekte
Kauf & Verkauf
Dokumentierter Anlagenzustand für Immobilientransaktionen
Versicherungs- & Behördennachweise
Prüfbericht nach IEC 62446-3 als offizieller Nachweis
Fachleute empfehlen eine thermografische Inspektion alle drei bis fünf Jahre als festen Bestandteil der regulären PV-Wartung. Unabhängig davon, ob ein konkreter Verdacht besteht. Viele Schäden entwickeln sich schleichend und sind erst im Wärmebild eindeutig zu erkennen.
Wir sind in Reichenbach im Vogtland ansässig und fahren für PV-Thermografie-Inspektionen in die gesamte Region. Ohne Aufschlag im Kerngebiet.
Unser Kerngebiet umfasst den Vogtlandkreis, den Landkreis Zwickau sowie die Städte Plauen, Zwickau, Reichenbach und Auerbach. Regelmäßig sind wir auch in Chemnitz, dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Mittelsachsen im Einsatz.
Ob PV-Thermografie im Vogtland, PV-Anlage prüfen lassen in Zwickau, Drohneninspektion in Plauen oder Solaranlage prüfen in Chemnitz, wenn Sie in Sachsen eine Photovoltaikanlage thermografisch untersuchen lassen möchten, sind Sie bei uns richtig.
Für größere Anlagen (Gewerbe, Industrie, Freifläche) fahren wir auch weiter. Sprechen Sie uns einfach an.
Die Kosten richten sich allein nach der Anlagengröße. Fahrtkosten: pauschal 0,35 €/km ab Reichenbach. Auf Wunsch vorab verbindlich kalkuliert.
ab 295€
Typisch für Einfamilienhäuser
ab 325€
Größere private Anlagen
ab 425€
Größere gewerbliche Anlagen
ab 625€
Freiflächen PV Felder
* Preise verstehen sich zzgl. 19% Mwst. & Fahrtkosten je nach Entfernung. Die genauen Kosten richten sich nach Anlagengröße, Zugänglichkeit und örtlichen Gegebenheiten. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Eine kurze Anfrage reicht: Anlagengröße, Standort, bevorzugter Termin. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einem Angebot.
* = Pflichtfeld
oder rufen Sie uns direkt an: 03765 / 610953
oder rufen Sie uns direkt an:
03765 / 610953
Das kommt auf Anlagengröße und Standort an. Als Richtwert: Für eine Hausdachanlage bis 10 kWp liegt der Preis bei ca. 295 €, immer inklusive schriftlichem Prüfbericht. Größere Anlagen auf Anfrage. Ein Angebot schicken wir in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Die Thermografie braucht Sonne – mindestens 600 W/m² direkte Einstrahlung, möglichst zwischen 10 und 15 Uhr. Das ist von April bis Oktober verlässlich möglich. Im Winter klappt es bei passendem Wetter auch, ist aber schwerer zu planen.
Nein. Die Anlage läuft während der gesamten Inspektion normal weiter. Es gibt keine Betriebsunterbrechung.
Für eine Hausdachanlage bis 20 kWp plane ich etwa 1–2 Stunden vor Ort (inkl. Vorbereitung und Befliegung). Größere Anlagen brauchen entsprechend mehr Zeit. Den genauen Rahmen klären wir vorab.
Einen vollständigen Prüfbericht nach IEC 62446-3 – mit allen Thermogrammen, einer Befundübersicht, GPS-Koordinaten der Auffälligkeiten und Empfehlungen, was als nächstes zu tun ist. Den Bericht können Sie direkt an Ihren Installateur oder Elektriker weitergeben.
Ja. Inspektion und Prüfbericht folgen der IEC 62446-3 – dem internationalen Standard für thermografische PV-Inspektionen. Das macht den Bericht auch für Versicherungen und Netzbetreiber verwendbar.
Ab ca. 5 kWp ist eine Thermografie-Inspektion in der Regel sinnvoll. Bei kleineren Anlagen steht der Aufwand oft in keinem guten Verhältnis zum möglichen Ertragsverlust.
Ein Monitoring-System zeigt Ihnen, dass ein String weniger produziert. Aber nicht warum und wo genau der Fehler liegt. Die Thermografie lokalisiert den Defekt präzise: Sie sehen auf dem Wärmebild genau, welches Modul betroffen ist und welcher Schadenstyp vorliegt. Beide
Methoden ergänzen sich: Das Monitoring schlägt Alarm, die
Thermografie liefert die Diagnose.
Ja. Unser Prüfbericht nach IEC 62446-3 ist ein offizielles Inspektionsdokument mit Wärmebildern, GPS-Koordinaten der Befunde und einer klaren Schadensklassifikation. Er wird von den meisten Gebäude- und Photovoltaikversicherungen als Nachweis akzeptiert. Zum Beispiel nach Hagelschlag oder als Zustandsdokumentation beim Immobilienkauf. Im Zweifelsfall klären Sie vorab kurz mit Ihrer Versicherung, ob ein IEC-62446-3-konformer Bericht ausreicht.
Die Begriffe werden oft gleichbedeutend verwendet. Genau genommen ist die Thermografie das Messverfahren, also die Aufnahme mit der Wärmebildkamera. Die Inspektion ist der Gesamtprozess: Befliegung, Messung, Auswertung und Dokumentation. Bei uns umfasst eine PV-Inspektion immer beides: die thermografische Aufnahme per Drohne und den schriftlichen Prüfbericht mit allen Befunden.
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